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  • Neuerungen aus dem Rassenausschuss Gebirgsziegen!

    Im Rassenausschuss Gebirgsziegen wurden am Dienstag, den 21. September 2021 folgende Änderungen beschlossen:

    • Neue Vertreterin für Bündner Strahlenziegen

    Aufgrund des altersbedingten Ausscheidens von Josef Penz, wurde im Rassenausschuss einstimmig beschlossen, Magdalena Auer vom Verein Pfauenziege als neue Vertreterin für die Bündner Strahlenziege in den Ausschuss zu wählen. Da von jedem Verein ein Mitglied im Rassenausschuss vertreten ist und Josef Penz Mitglied beim Verein Pfauenziege ist, wurde diese Nachbesetzung so vorgenommen.

     

    • Neues Generhaltungsprogramm ab 2023

    In der neuen GAP 2023 gibt es eine Nuestrukturierung für Generhaltungsrassen. Bis dato wurde der Status gefährdet oder hochgefährdet nach der Stückzahl der Tiere eingestuft. Neu ist jetzt, dass es keine gefährdeten und hochgefährdeten Rassen mehr gibt, sondern die Prämienhöhenach der Qualität des Zuchtprogrammes festgelegt wird. So wird es in Zukunft die Stufen Premium und Basis geben. Die jeweils Verantwortliche Organisation der jeweiligen Rasse ( in Tirol für Blobe Ziege und GGZ) kann mit Absprache der anderen Bundesländer die Stufe Basis oder Premium festsetzen.

    • Absage Gebirgsziegenausstellung Schmirn 23.10.2021

    Aufgrund der ungewissen Corona Bestimmungen Ende Oktober 2021 wurde im Beisein von der Obfrau des durchführenden Vereines (Pfauenziege) Auer Erna einstimmig beschlossen, die Gebirgsziegenausstellung am 23. Oktober 2021 abzusagen bzw. auf das nächste Jahr zu verschieben. Der Verein ist trotz der Absage bereit, im nächsten Jahr die Veranstaltung wieder durchzuführen. Bei der Diskussion kristallisiert sich klar heraus, dass der Verein durch eine mögliche Absage nach erfolgter Planung keinen wirtschaftlichen Schaden davontragen sollte.

     

    • Verpflichtende Anmeldung für Zuchtbucheinstufung weiblicher Tiere

    Damit bei der Zuchtbucheinstufung den Bewertern ein besserer Überblick über die Daten der aufgetriebenen Tiere zur Verfügung steht, wurde beschlossen, dass alle Tiere, die zur Zuchtbucheinstufung aufgetrieben werden, im Vorfeld über SZ- Online angemeldet werden müssen. Die Anmeldung erfolgt im SZ- Online unter Vermarktung- Versteigerung- Zuchtbucheinstufung Gebirgsziegen. Im Frühjahr ist dann darauf zu achten, dass der richtige Termin mit dem richtigen Datum ausgewählt wird. Der erste Testdurchlauf startet bereits am 8. Oktober bei der Bock- und Bockmutteraufnahme in Rotholz. Im Anschluss an die Bockmutteraufnahme findet die Zuchtbucheinstufung statt. Tiere, die dort vorgestellt werden können ab sofort zu dieser Vernastaltung unter Vermarktung- versteigerung- Zuchtbucheinstufung Gebirgsziegen mit Ort in Rotholz angemeldet werden.

     

    • Vergabe Euternote 5 ohne Abkitzung

    Tiere, die bei der Zuchtbucheinstufung ohne Euter vorgeführt werden, erhalten automatisch die Note 5. Es steht dann jedem Betrieb frei, ob er dies in einem anderen Jahr nachberten lassen möchte oder nicht. Da für die Erfassung der Zuchtwertklasse (Ia, Ib, IIa oder IIb) fünf Noten vorgesehen sind, wurde diese Vorgangsweise einstimmig beschlossen.

     

    • Reduktion Gewichtslimit bei Versteigerungen

    Ab dem Frühjahr 2021 müssen Gebirgsziegenböcke beim Auftrieb zur Versteigerung ein Mindestgewicht von 27 kg aufweisen. Tiere die darunter liegen, werden nicht zur Versteigerung zugelassen.

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