Eliteversteigerung übertraf alle Erwartungen
Die Versteigerungshalle in Agrarzentrum West in Imst platzte fast aus allen Nähten, als kurz nach 20 Uhr Thomas Grießer, Obmann der Schaf- und Ziegenzucht Tirol eGen, die heurige Eliteversteigerung für Schafe und heuer erstmals auch mit Beteiligung der Ziegen eröffnete.
Viele Züchterinnen und Züchter aus Tirol, Vorarlberg, Salzburg sowie Freunde aus Südtirol und Deutschland sind zu dieser Abendveranstaltung angereist
Auch eine Reihe an Ehrengästen sind der Einladung nach Imst gefolgt. Unter Ihnen befanden sich unter anderem Josef Stöckl, Obmann-Stv. Bundesverband für Schafe und Ziegen, Kammerdirektor Ferdinand Grüner, Bauernbunddirektor Peter Raggl, NR Klaus Mair, Lorenz Müller, Obmann Südtiroler Kleintierzuchtverband und auch die Ehrenobmänner ÖR Robert Huber und ÖR Michael Bacher, um hier nur einige zu nennen.
Ein Novum war heuer, dass sich erstmalig auch die Ziegen bei der Eliteversteigerung beteiligten und somit das züchterisch ansprechende Angebot perfekt abrundeten.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der bereits im Vorfeld ausgesuchten Elitetiere, gab es einen wohl noch nie dagewesenen Versteigerungsabend. Letztlich konnte alle 44 aufgetriebenen Elitetiere zu Spitzenpreisen versteigert werden, was in einem Durchschnittspreis über alle Kategorien und Rassen von € 3.053 endete. Bei den Tiroler Steinschafen gab es sogar einen neuen Versteigerungsrekord bei den Steinschaf-Widdern. Der enorm breite, gute entwickelte Jungwidder von Lukas Hirschhuber, Weerberg wurde um € 7.300 von Heim Stefan, Weerberg angekauft. Highlight des Abends und den absoluten Tageshöchstpreis erzielte der korrekte, exterieurstarke Jungwidder von Florian Neurauter, Haimingerberg und wechselte um € 10.300 in den Betrieb von Christian/Gerold Gritsch, Sölden. Auch die 4 angebotenen Gemsfärbigen Gebirgsziegen konnten zu starken Preisen versteigert werden. Die Zweitmelkziege von Gregor Haslwanter, Amras war am Ende des Tages die teuerste Vertreterin und wurde um € 2.100 von Leon/Celina Kirchebner ersteigert.
Der Auftakt in die Saison 2025 ist somit mehr als gelungen. Bereits kommenden Samstag, 18. Januar feiern die Tiroler Schafjungzüchter ihr 20-Jahr-Jubiläum mit einer großen Ausstellung im Agrarzentrum West in Imst. Wieder um eine Woche später, am 25. Januar steht die nächste Schafversteigerung aller Rassen in Imst auf dem Programm.
Das teuerste Bergschaf ersteigerte Horst/Alois Gstrein aus Ötz um € 6.700,00. Der teuerste Bergschafwidder wechselte von Florian Neurauter, Haiming zu Gerold/Christoph Gritsch aus Sölden um einen Zuschlagspreis von 10.300,00.
Bei den Steinschafen erreichten zwei weibliche Tiere den Höchstpreis von € 4.700,00 und wechselten von Martin/Josef Mariacher/Lechner, Fügenberg zu Martin Schöser, Weerberg und von Josef Norer aus Pill zu Matthias Schöser aus Weerberg Der Steinschafwidder von Lukas Hirschhuber aus Weerberg erzielte einen Zuschlagspreis von € 7.300,00 und wechselte zu Stefan Heim ebenfalls aus Weerberg.
Die Zweitmelkziege von Gregor Haslwanter, Amras war am Ende des Tages die teuerste Vertreterin und wurde um € 2.100 von Leon/Celina Kirchebner aus Jerzens ersteigert.Preisübersicht
13.01.2025Zurück
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