Ergebnis Schafversteigerung alle Rassen am 24.1.2026 in Imst
Marktbericht – Schafversteigerung aller Rassen am 24. Januar 2026 in Imst
Am 24. Januar 2026 fand in Imst die Schafversteigerung aller Rassen statt. Aufgetrieben wurden Tiere der Rassen Tiroler Bergschaf, Tiroler Steinschaf sowie Braunes Bergschaf. Die Veranstaltung war insgesamt gut besucht und zeichnete sich durch ein reges, wenn auch selektives Kaufinteresse aus.
Die angebotenen Stückzahlen lagen geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres. Dieser leichte Rückgang war bei allen drei vertretenen Rassen zu beobachten, ohne jedoch den Marktverlauf wesentlich zu beeinträchtigen.
Die Preisbildung orientierte sich sehr stark an der angebotenen Qualität. Hochwertige Zuchttiere mit korrektem Exterieur, guter Abstammung und überzeugender Entwicklung erzielten entsprechend stabile bis überdurchschnittliche Zuschlagspreise. Tiere mit durchschnittlicher Qualität wurden marktgerecht, jedoch deutlich differenziert bewertet. Schwächer entwickelte oder weniger typvolle Tiere fanden zwar ebenfalls Abnehmer, mussten jedoch spürbare Preisabschläge hinnehmen.
Beim Tiroler Bergschaf zeigte sich weiterhin eine solide Nachfrage, insbesondere nach gut entwickelten Jungtieren. Das Tiroler Steinschaf wurde aufgrund seiner begrenzten Verfügbarkeit gezielt nachgefragt, während beim Braunen Bergschaf vor allem qualitätsvolle Zuchttiere auf reges Interesse stießen.
Insgesamt kann die Schafversteigerung in Imst als zufriedenstellend, qualitätsorientiert und marktgerecht verlaufen bezeichnet werden. Die klare Ausrichtung der Käufer auf hochwertige Tiere, vor allem in Anbetracht der bevorstehenden Ausstellungssaison unterstreicht einmal mehr die Bedeutung von konsequenter Zuchtarbeit und sorgfältiger Vorbereitung der angebotenen Tiere.
Der teuerste Bergschafwidder vom Betrieb Nadine Mittermair, Tarrenz erzielte den Tageshöchstpreis von € 6.700,00 und wechselte zum Betrieb Johannes Huber, Langkampfen. Das teuerste Bergschaf erzielte einen Zuschlagspreis von € 4.100,00 und wechselte vom Betrieb Georg Schlögl, Sellrain zu Bernhard Klotz, Längenfeld/Huben.
Der teuerste STS-Widder erzielte einen Zuschlagspreis von € 2.340,00 und wechselte von Josef Norer, Pill zu Stefan Heim, Weerberg. Das teuerste Steinschaf wechselte von der ZG. Mariacher/Lechner, Schwaz zur ZG. Sponring Maxnhager, Weerberg um einen Zuschlagspreis von 1.140,00.
Das teuerste Braune Bergschaf wechselte vom Betrieb Daniel Engl aus Ellbögen um € 680,00 zu Engelbert Stern, Arzl b.Ibk. Der teuerste Braune Bergwidder erzielte einen Zuschlagspreis von € 1.260,00 und wechselte vom Betrieb Armin Holzknecht, Längenfeld zu Georg Ladurner aus Kastelbel. Der teuerste Schwarze Bergwidder vom Betrieb Florian Haueis, Ötz wechselte um € 900,00 zu Gotthard Jenewein, Mieders. Das teuerste Schwarze Bergschaf vom Betrieb Fabian Fürruter erzielte einen Zuschlagspreis von 1.320,00 und wechselte zum Betrieb Andreas Rott, Mieming.Anz.d.verk.Tiere
Ø-Preis
TB-Schafe
52
753,00
TB-Kilbern
14
929,00
TB-Jungwidder
19
1.352,00
STS- Schafe
9
360,00
STS-Kilbern
10
544,00
STS-Widder
9
981,00
BB-Schafe
4
455,00
BB-Kilbern
3
367,00
BBS-Widder
11
424,00
SB-Schafe
3
520,00
SB-Kilbern
2
830,00
SBS-Widder
3
433,00
26.01.2026Zurück
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